HANF IN ÖSTERREICH

 

Der Großteil der Anzeigen wegen Verstoßes gegen das SMG betrifft KonsumentInnen:
Im Jahr 2011 wurden 21.884 KonsumentInnen angezeigt…
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Anstieg der Anzeigen
13.338 der 21.884 Anzeigen betrafen Cannabis KonsumentInnen

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Anstieg der Beschlagnahmungen
Ein Blick auf die Anzahl der Beschlagnahmungen zeigt, dass die Bevölkerung sich allerdings von der drohenden Strafverfolgung nicht abschrecken lässt:

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Mehr jugendliche KonsumentInnen
Der jüngste Suchtmittelbericht des BKA zeigt zudem, dass die Zahl der jugendlichen KonsumentInnen in den letzen Jahren signifikant gestiegen ist. Der Schwarzmarkt bietet jugendlichen keinerlei Aufklärung, Schutz oder gar Hilfe. Aufgrund der gesellschaftlichen Ächtung trauen sich jugendliche Betroffene oft nicht einmal das Thema mit ihren Eltern zu besprechen.

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Wir fordern daher:

Jugendschutz durch Marktregulierung
Ob Alkohol, Nikotin oder Cannabis. Psychoaktive Substanzen können besonders bei jugendlichen KonsumentInnen deren Gehirn und Persönlichkeit noch nicht ausgereift sind Schäden anrichten. Daher gilt es besonderes Augenmerk auf den Schutz und die Aufklärung Jugendlicher zu achten. Dies ist erwiesener Maßen auf einem Schwarzmarkt nicht möglich.

Verantwortung übernehmen
Die Prohibitionspolitik hat ihr Ziel, den Drogenmarkt einzudämmen und Menschen (insbesondere Jugendliche) vom Konsum abzuhalten nach über 30 Jahren nachweislich nicht erreicht. Wir fordern die österreichische Politik auf, im Bereich der Cannabispolitik neue Wege zu gehen.

Dokumente:

 

BUNDESKRIMINALAMT: Jahresbericht Suchtmittelkriminalität Österreich 2011 (aktuell)

GÖG/ÖBIG: Bericht zur Drogensituation 2013

GÖG/ÖBIG: Bericht zur Drogensituation 2012 

GÖG/ÖBIG: Bericht zur Drogensituation 2011

Untersuchungshaft in Österreich: Zahlen, Daten, Fakten