Hanfwandertag

Hanfwandertag, 5. mai 2012
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Hanfwandertag !

Geld aus Hanf !

Was bisher geschah:

Speziell für Herrn Anton Mahdalik (FPÖ) (siehe Augustin-Artikel) fand am 1. Oktober 2011 der zweite Hanfwandertag für dieses Jahr statt. Mit diesem Hanfwandertag wollten wir beweisen, daß es nicht nur 62 "grünalternative Hanseln" sind, die für eine Legalisierung von Cannabis eintreten. Vielleicht weiß Herr Mahdalik auch nicht, dass auch viele seiner Wähler Cannabis konsumieren, sowohl als Freizeitdroge als auch aus medizinischen Gründen. Das gilt im Übrigen auch für die ÖVP. Außerdem will die Volkspartei den Hanfwandertag als "Party" abtun und durch diese Demonstration einen wirtschaftlichen Schaden für die Handelsbetriebe in der Mariahilferstraße konstruieren. Der wirtschaftliche Schaden findet aber in Wirklichkeit durch das Verbot von Cannabis und die Kriminalisierung statt. Laut einer OECD-Studie kostet die Verfolgung von Cannabiskonsumenten jedem Europäer durchschnittlich 100 Euro pro Jahr, was für Österreich bereits eine knappe Milliarde bedeutet (europaweit lagen die Kosten in den letzten Jahren zwischen 35 und 60 Mrd. Euro). Dieses Geld könnte vernünftiger genutzt werden! Außerdem fließt das Geld der Konsumenten nach einer Freigabe nicht weiter in die illegalen Kanäle des Schwarzmarktes, sondern wird ein Teil der Wirtschaft. Arbeitsplätze und Umsätze verbessern somit auch das Bruttonationalprodukt.

Am Hanfwandertag ist nur die Spitze des Eisberges zu sehen, denn der Großteil der Konsumenten hat nachwievor Angst vor Verfolgung und Repressionen. Tatsächlich gibt es in Österreich jährlich etwa 20.000 Anzeigen aus diesem Titel und daraus folgend ungefähr 2.000 Verurteilungen. Aber auch die, die nicht verurteilt werden, müssen mit weiteren Problemen rechnen. Viele verlieren den Führerschein und oft auch den Arbeitsplatz. Es kommt sogar so weit, dass Eltern ihre Kinder entrissen werden. Behörden stellen oft rechtswidrige Bescheide aus, die nur mit Hilfe von kompetenten Rechtsanwälten mühsam beeinsprucht werden können. Verurteilten Konsumenten droht eine Stigmatisierung wie Gewaltverbrechern.

Fehlende Aufklärung führt auch zu reißerischen Schlagzeilen wie z.B. „Hasch am Ring“ in reißerischen Boulevard-Blättern: Da gehen irgendwo ein paar Hanfpflanzen auf und sämtliche Medien stürzen sich auf die Geschichte. Von „giftgrünen“ Blättern wird berichtet und die Polizei rückt aus um die Pflanzen abzuernten und zu analysieren. Alles nur wegen ein paar harmloser Pflanzen.

Cannabis als MedizinCannabis in der Medizin

Auch aus gesundheitspolitischer Sicht bringt die Legalisierung nur Vorteile, denn immer öfter kommt verunreinigtes Cannabis in Umlauf. Von Zucker, Quarzsand, Spritzmittel und sogar Blei im Gras wird immer wieder berichtet. Kein Wunder wenn der Markt nicht kontrolliert ist weil man einen Schwarzmarkt eben nicht kontrollieren kann. Für die Konsumenten bringt eine Normalisierung der Situation qualitätskontrollierte Produkte und damit ein geringeres Risiko.

Patienten, die aus medizinischen Gründen Cannabis konsumieren, haben durch natürliches Cannabis bessere Chancen. Die bisherige Cannabismedizin setzt in der Regel nur auf die Monosubstanz Dronabinol als Wirkstoff, das verbotene Delta-9-THC in Reinform. Der synthetische bzw. halbsynthetische gewonnene Cannabiswirkstoff ist teuer in Herstellung und Anschaffung. Die Kosten werden von den Krankenkassen oft nicht übernommen. Patienten werden von unwissenden Ärzten meist auf andere Medikamente verwiesen, deren Nebenwirkungen aus weit gefährlicheren
Substanzen als Cannabis, wie z.B. Opiaten resultieren. Nur wenige Ärzte sind aufgeklärt und getrauen sich Dronabinol zu verordnen. Natürliches Cannabis besteht jedoch nicht nur aus dem Dronabinol, der verbotenen Substanz THC. Der Hanf enthält eine Kombination von vielen Cannabinoiden die in ihrem Zusammenspiel therapeutisch meist besser wirken als die Monosubstanz.

Dazu gibt es auf der Homepage der "Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin" (CAM) eine entsprechende Petition!

Cannabis als Rohstoff und Lebensmittel

Sogar Landwirte die Lebensmittel- und Industriehanf kultivieren profitieren von einer Freigabe, denn damit werden auch die regelmäßigen Kontrollen auf den Feldern hinfällig. Der aktuell vorgeschrieben maximale THC-Gehalt von 0,3% ist auch nur mit genmanipuliertem Saatgut zu erreichen. Während der Hanf von Natur aus eine zweihäusige Pflanze ist, also es männliche und weibliche Pflanzen gibt, sind diese künstlich gezüchteten Sorten einhäusig, also Zwitter.

Geld aus Hanf !Cannabis und die Politik

Obwohl es seitens der EU und auch der UNO bereits Signale gibt, den "Krieg gegen die Drogen" zu beenden und den Staaten eine entsprechende Änderung der Politik empfiehlt, sieht es in vielen Staaten und auch in Österreich leider noch nicht danach aus, dass es eine Veränderung in der Politik gibt. Die verantwortlichen Politiker argumentieren, dass man mit Drogen kein Geld verdienen will.

Hoppla! Mit Drogen kein Geld verdienen?

Was ist dann mit dem Alkohol? Was ist mit Tabak? Was ist mit den Medikamenten?

Ja, es gibt sie die Drogenprobleme, doch der Cannabiskonsum ist erwiesenermaßen das geringere Übel.

Nach den jüngsten Debatten zum Thema problematischer Alkoholkonsum warnen die Suchtexperten vor einem Alkoholverbot, da es kontraproduktiv wäre. Das muss auch für Cannabis gelten - je früher, umso besser.

Dann brauchen wir auch den Hanfwandertag nicht mehr!

Denn noch vor 100 Jahren war Hanf ein unersetzlicher Rohstoff für die kulturelle Entwicklung der gesamten Menschheit. Erst die Einführung der Petrochemie mit ihren Produkten wie Kunstfasern und Plastik führten zum Verbot und zur Verfolgung des Hanfs. Wo uns das hingeführt hat kann jeder in seinem Umfeld sehen: Plastik überall! Mittlerweile sogar in unserem Blut. Steigende Krebsraten und viele andere gesundheitlichen Probleme sind die Folge. Alles jedoch legal!

Nachweisbar findet Hanf schon seit Jahrtausenden in unzähligen Bereichen Anwendung. Historische Funde aus der Frühgeschichte der Menschheit zeigen die wichtige kulturelle Funktion dieser universellen Nutzpflanze bei fast allen Völkern der Erde.

Auch wichtige Errungenschaften der westlichen Zivilisationen waren Jahrtausende lang von der Nutzung der Hanfpflanze abhängig. So drohte beispielsweise in Virginia (USA) von 1763 bis 1767 sogar Gefängnisstrafe, wenn man sich weigerte, Cannabis anzubauen. Hanf war bis in die Mitte des 20 Jahrhunderts weltweit einer der wichtigsten Rohstoffe. Aus Hanf wurden Nahrungsmittel, Seile, Textilien und Papier sowie Medizin und Öle gemacht. Die damit verbundene Infrastruktur zum Anbau und zur Verwertung des Hanfes war für die kulturelle Entwicklung unserer zivilisierten Welt verbindlich.

Über 50.000 Produkte lassen sich mittlerweile aus Hanf herstellen.

Wenn diese genutzt werden, können die meisten Probleme in der Energieversorgung, in der Umwelt und Natur, im Gesundheitswesen und in vielen anderen Bereichen umweltfreundlich und dauerhaft gelöst werden. Die vergangene Desinformation ist so deutlich wie der unermessliche Nutzen der Hanfpflanze!

Cannabis in Österreich

800.000 regelmäßige Konsumenten, 1.5 Mio. haben es schon probiert - Cannabis, Hanf, Marijuana.

Hunderttausende Österreicher verwenden Cannabis, prozentual nicht weniger als in den Niederlanden wo es seit 26 Jahren toleriert wird. Internationale wissenschaftliche Studien zeigen, dass Repression nicht funktioniert und falsch ist.

Nur wenige Personen lassen sich durch die drohende Strafverfolgung abschrecken!

Das Cannabisverbot schützt die Jugend nicht!

Wegen dem Verbot existiert ein riesiger Schwarzmarkt ohne Alters- und Qualitätskontrollen. Der Anteil minderjähriger Konsumenten steigt seit Jahren.

Die Jugend braucht Prävention, nicht Kriminalisierung!

Geld aus Hanf !Das Cannabisverbot kostet Millionen

Die rund 20.000 Ermittlungsverfahren allein in Österreich kosten knapp eine Milliarde Euro pro Jahr. Eine Legalisierung spart diese dem Steuergelder und entlastet Exekutive und Justiz. Cannabis kann nach der Legalisierung ähnlich dem Alkohol und dem Tabak besteuert werden. Diese Gelder können zweckgebunden z.B. für Gesundheit und Pflege bereitgestellt werden.

Heute fließen diese Gelder in die Taschen von kriminellen Organisationen.

Wir fordern daher:

Beteiligt euch AKTIV am HANFWANDERTAG

Egal ob mit eigenem Wagen, schönen Transparenten, Fahnen oder Schildern, lustigen Kostümen oder vielleicht sogar in Anzug und Krawatte ...

Falls Ihr noch Fragen habt, einen Redebeitrag leisten wollt oder ähnliches schreibt bitte ein Mail: info@hanfwandertag.at

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