Freitag, 27.04.2012, 18:00 - 21:00 Uhr
Amerlinghaus, Sitftgasse 8, A-1070 Wien

Der Hanf Wandertag findet seit fünf Jahren im Rahmen des „Global Cannabis March“ statt.
Weltweit machen millionen Menschen am Samstag, den 5. Mai 2012 in über 300 Städten von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch, um für die längst überfällige Zulassung von natürlichem Cannabis in der Medizin, sowie für die Gleichstellung von Cannabis mit den legalen Drogen Alkohol und Nikotin zu demonstrieren. Eine Liste aller teilnehmenden Städte, sowie weitere Informationen zum „Global Cannabis March“ finden Sie unter: www.globalcannabismarch.com
Ob mit einem eigenen Paradewagen, mit Schildern und Transparenten oder einem kurzen Redebeitrag. So vielfältig die Nutzungsmöglichkeiten der Hanfpflanze sind, ebenso vielseitig sind auch ihre BenutzerInnen.
Der Hanf Wandertag wird vom Verein Legalize! Österreich in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin organisiert.
e-Mail: info@hanfwandertag.at
Der bestehende Schwarzmarkt für Cannabis sollte durch einen regulierten Markt mit Jugend- und Verbraucherschutz (Kontrolle von Qualität und THC-Gehalt) ersetzt werden. Durch eine Besteuerung kann mehr Suchtprävention finanziert werden.
Das Cannabisverbot hat viele negative Konsequenzen für unser Zusammenleben. Unsere Sicherheit ist bedroht, da das Verbot die Millionenumsätze des Cannabismarktes der Mafia überlässt. Die strafrechtliche Verfolgung von tausenden Menschen, die mit ihrem Cannabiskonsum niemand anderem schaden, stört das Verhältnis zwischen Bürger und Staat. Die Tabuisierung behindert einen vernünftigen Dialog über den Umgang mit Cannabis zwischen den Generationen, insbesondere in Familien, sowie eine glaubwürdige Prävention.
Die Legalisierung hat nichts mit Verharmlosung von Cannabis zu tun. Ganz im Gegenteil: der Staat wird seiner Verantwortung erst gerecht, wenn er differenziert agiert. Problematischem Konsum, insbesondere bei Jugendlichen, kann durch Prävention und Jugendschutz besser begegnet werden als durch ein pauschales Verbot für die gesamte Gesellschaft.
Bei der Regulierung des Cannabismarktes, z.B. durch Fachgeschäfte oder Cannabis-Clubs, geht es ausschließlich um Volljährige (sofortiger Lizenzentzug bei Abgabe an Jugendliche). Für Erwachsene haben Strafverfolgung und Schwarzmarkt (z.B. Streckmittel) erheblich schlimmere Folgen als der Cannabiskonsum an sich. Diese "Nebenwirkungen" der Cannabispolitik dürfen nicht länger verharmlost werden!
| Member of Hanfserver.at | Hanfwandertag.at-Startseite | ©2012 Impressum |