Umwelt

Ob der Hanf zu den C3- oder C4-Pflanzen gehört, darüber streiten sich Experten. Auf jeden Fall ist er von seinem Potential her perfekt zur Erzeugung von Biomasse bzw. erneuerbarer Energie geeignet.

Durch das schnelle Wachstum der Pflanze wird extrem viel Photosynthese betrieben und enorm viel Kohlendioxid (CO2, Treibhausgas) und Wasser (H2O) in Sauerstoff (O2) und Biomasse umgewandelt.

Für den Anbau von Hanf werden keine Düngemittel und Pestizide benötigt. Er ist sehr robust und widerstandsfähig. Er ist Selbstverträglich und kann auch im Fruchtwechsel, unabhängig von der Sorte bei der Verbesserung des Bodens helfen.

Der Energiewert von Hanf liegt etwa zehnmal so hoch wie beispielsweise von Weizen,
das heißt während bei Weizen 6.000 kg Ertrag eingebracht werden reichen bei Hanf 600 kg.

Anders ausgedrückt liegt der Schluss nahe, dass in jedem einzelnen Hanfsamen 10 Mal mehr Energie steckt.

Die Hanfsamen können gepresst als Speiseöl verwendet werden, aber auch Hanfmilch wird daraus gewonnen.


Aber auch die restlichen Teile dieser einjährigen Pflanze können zu den verschiedensten Verwendungszwecken verarbeitet werden.


Aus Hanf kann aber auch Biosprit gewonnen werden. Dieser enthält keinen Schwefel, der als Hauptverursacher von Feinstaub bekannt ist.



Ertragsleistungen: Stengel: 60-120 dt/ha (= 20-40 dt Rohfasern)
Samen: 8-12 dt/ha (= 3-4 dt Öl)
bestimmte Sorten bis zu 27 dt/ha (etwa 9 dt Öl)

Druckbare Version
Seitenanfang nach oben